BGH, 14.03.2013 - III ZR 296/11 - Urteil - EversOK



Gesetz
§ 31 BGB; § 241 Abs. 2 BGB; § 311 Abs. 2 Nr. 2 BGB; § 33 BZRG
Stichworte
- DVAG 36 -; Haftung bei Kapitalanlageberatung: Repräsentantenhaftung einer Anlageberatungsgesellschaft für einen mit der Anlageberatung betrauten wegen Betruges vorbestraften HV
Anmerkung
Vorinstanzen OLG München, 05.12.2011 - 21 U 3175/11 -; LG Ingolstadt, 29.06.2011 - 42 O 1168/09 -;

zu LS 4 vgl. MünchKommBGB/Leuschner, 8.A., § 31 Rzz. 16 ff.;

zu LS 18 vgl. Palandt/Grüneberg, BGB, 72.A., § 311 Rz. 23;

zu LS 20 vgl. Palandt/Grüneberg, BGB, 72.A., § 311 Rz.11;

zu LS 22 vgl. Palandt/Grüneberg, BGB, 72.A., § 241 Rz. 7;

zu LS 22 vgl. Palandt/Grüneberg, BGB, 72.A., § 280 Rz. 28;

zu LS 26 vgl. MünchKommBGB/Wagner, 7.A., § 831 Rz. 40;

zu LS 28 Mit Rücksicht darauf, dass die Vorschriften des § 34 d Abs. 6, 34 f Abs. 4 GewO lediglich eine Auswahlprüfung des Versicherungs- und Finanzanlagenvermittlers für Personen vorschreibt, die mit der Beratung und Vermittlung betraut sind und die in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis stehen (Glotz/Borggreve, Das neue Finanzanlagenvermittlerrecht, S. 36) und zudem selbständige Versicherungs- und Finanzanlagenvermittler eine eigene Gewerbeerlaubnis benötigen, erscheint es nicht ohne weiteres nachvollziehbar, die Pflichten eines Wertpapierdienstleistungsunternehmens zu einem allgemeinen gesetzlichen Leitbild zu erheben.

zu LS 32 zum Prinzip des allgemeinen Rechtsgüterschutzes als Grundlage der Haftung aus culpa in contrahendo vgl. MünchKommBGB/Emmerich, 8.A., § 311 Rz. 41;

zu LS 42 vgl. Hase, BZRG, § 30 Rz. 3 - Resozialisierung -; Götz/Tolzmann, BZRG, 4.A., § 30 Rz. 7;

zu LS 43 vgl. Götz/Tolzmann, BZRG, 4. A., § 30 Rz. 7;

zu LS 44 vgl. BeckOK-BZRG/Bücherl/Graf, § 51 Rz. 17; Hase, BZRG, § 51 Rn. 3; Götz/Tolzmann, BZRG, 4.A., § 51 Rzz. 7 ff.;

zu LS 45 In dem Streitfall war der HV am 25. August 1993 zu einer zweijährigen Freiheitsstrafe auf Bewährung und am 11. Januar 1995 zu einer weiteren Freiheitsstrafe von 10 Monaten auf Bewährung, jeweils unter anderem wegen Betruges in mehreren Fällen verurteilt worden. Demgemäß belief sich die Tilgungsfrist gemäß § 46 Abs. 1 Nr. 4 BZRG auf fünfzehn Jahre.