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BGH, 13.03.1969 - VII ZR 48/67 - (Urteil)

BGH, 13.03.1969 - VII ZR 48/67 - (Urteil)

Fundstellen

EversOK; BGHZ 52, 12; NJW 69, 1023; BB 69, 460; DB 69, 700; VersR 69, 465; RVR 69, 153 m. Anm. Küstner; HVR Nr. 402; HVuHM 69, 507; LM Nr. 34 zu § 89 b m. Anm. Rietschel; MDR 69, 473; WM 69, 600; DRspr II (210) 187 c; AP HGB § 89b Nr. 4 LS; Juris; BeckRS 69 LS; Prinz Law; Wolters Kluwer

Gesetz

§ 89 b Abs. 3 Satz 1 HGB; § 89 HGB; § 133 BGB

Stichworte

kein Ausschluss des AA bei einvernehmlicher Vertragsbeendigung durch schlüssiges Verhalten; einvernehmliche Vertragsbeendigung

Anmerkung

zu der Entscheidung vgl. Noetzel, DB 93, 1557; zu den praktischen Problemen der einvernehmlichen Aufhebung von HVV vgl. Fröhlich, ZVertriebsR 18, 207;

zu LS 1 vgl. BGH, 28.02.2007 LS 16 - Opel -; 10.12.1997 LS 3; 07.11.1991 LS 16; 02.07.1987; 17.01.1974 LS 5; OLG Nürnberg, 16.09.1969 LS; 19.12.1958 LS 1; LG Zweibrücken, 10.05.1967 LS 1; vgl. dazu auch LG Karlsruhe, 12.11.1982 LS 1 - 4; Küstner/v. Manteuffel, HdB-ADR, Bd. II, 5.A., Rzz. 154, 559; Küstner/Thume, HdB-VertR, Bd. II, 9.A., Kap. V Rz. 97, Kap. XI Rz. 22; Schröder, Recht der Handelsvertreter, 5.A., § 89 b Rz. 33; Rietschel, RVR 69, 291 (300); a.A. LAG Hessen, 25.02.1992 LS 1; LG Saarbrücken, 03.02.1975 LS; Schröder, Recht der Handelsvertreter, 5.A., § 89 b Rz. 28; Sieg, AG 64, 293; abweichend ebenso OGH, 09.11.1989 LS 2;

zu LS 1c vgl. Staub/Brüggemann, HGB, Anm. 23 zu § 89 b; Schröder, Recht der Handelsvertreter, 3.A., § 89 b HGB Rz. 28; ders., KTS 60, 148, 149; DB 62, 895, 896; Sieg, AG 64, 293, 296;

zu LS 1d vgl. Küstner, Anm. zu LG Zweibrücken, 10.05.1967, RVR 68, 200, 202, 219; dies verkennt Koller/Roth/Morck, HGB, 5.A., § 89 b Rz. 16;

zu LS 2 vgl. EuGH, 28.10.2010 LS 11 m.w.N. - Volvo 5 -; BGH, 03.05.1995 LS 5; 16.02.2000 LS 25; OLG Köln, 05.05.2006 LS 42 m.w.N., LS 5 m.w.N.; Saenger, Der Ausgleichsanspruch des Handelsvertreters bei Eigenkündigung 1997, S. 18;

2.1 Die Annahme, eine Ausnahmevorschrift sei der Erweiterung im Wege der Analogie nicht zugänglich, geht auf die immer wieder aktualisierte Parömie singularia nun sunt extenda zurück (Kramer, Juristische Methodenlehre, 5.A., S. 224; Liebs, Lateinische Rechtsregeln und Rechtssprichwörter, 7.A., S. 220; Möllers, Juristische Methodenlehre, 2.A., § 4 Rz. 123). Dieser Ansatz wird in der Allgemeinheit zutreffend als überholt angesehen (BFH, 24.01.1974 LS 45 m.w.N.).

2.2 Es entspricht verbreiteter Auffassung, § 89 b Abs. 3 HGB gebiete als Ausnahmevorschrift eine enge Auslegung (BGH, 05.11.2020 LS 1; 10.12.1997 LS 5 m.w.N.; 03.05.1995 LS 5 m.w.N.; 02.07.1987 LS 9; 07.06.1984 LS 7 m.w.N.; 13.03.1969 LS 2 m.w.N.; OLG Hamm, 18.12.1978 LS 1; OLG Köln, 05.05.2006 LS 42 m.w.N., 5 m.w.N.; 6 m.w.N.; BFH, 25.07.1990 LS 7). Auch in der Rspr. des EuGH wird der Grundsatz singularia non sunt extenda hartnäckig bemüht (Riesenhuber, Europäische Methodenlehre, § 10 Rz. 62), jedenfalls bildet er eine feste Größe (Möllers, Juristische Methodenlehre, 2.A., § 4 Rz. 140 m.w.N.), zwar auch und gerade in Bezug auf Art. 18 RiLi 86/653/EWG (EuGH, 28.10.2010 LS 11 m.w.N. - Volvo 5 -), so dass jüngst sogar ausdrücklich von einem unionsrechtlichen Analogieverbot die Rede ist (BGH, 05.11.2020 LS 5, 9, 16, 25).

2.3 Von einem Analogieverbot für die Ausschlusstatbestände des § 89 b Abs. 3 HGB kann indes nicht ausgegangen werden. Ein Analogieverbot wäre nur dann gegeben und zu beachten, wenn es eine entsprechende gesetzliche Regelung erfahren hat (Engisch, Einführung in das juristische Denken, 12.A., S. 12). Der Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland lässt sich jedoch weder ein Rechtssatz des Inhalts entnehmen, wonach Ausnahmevorschriften stets restriktiv interpretiert werden müssten (BVerfG, 14.02.1978 - 2 BvR 406/77 - BVerfGE 47, 239, 250 = Juris Tz. 44 = DFR Tz. 48) noch gar dahingehend, dass sie einer Analogie a priori unzugänglich wären. Dies gilt auch für das Unionsrecht. Jedenfalls erweist sich das sekundäre Gemeinschaftsrecht in Gestalt der Richtlinien und Verordnungen schon seiner Natur nach nicht als analogiefeindlich (Riesenhuber/Neuner, Europäische Methodenlehre, 3.A., § 12 Rz. 39). Ebenso wenig normiert die Bestimmung des § 89 b HGB oder die des Art. 17 RiLi 86/653/EWG ein Analogieverbot.

2.4 Dass der EuGH den Auslegungsgrundsatz mit seiner Entscheidung vom 19.04.2018 (- C-645/16 - CMR -) entgegen der höchstrichterlich vertretenen Auffassung (BGH, 05.11.2020 LS 10) nicht als Analogieverbot versteht, zeigen seine Bemühungen, die Vorschrift des Art. 17 RiLi 86/653/EWG nach Wortlaut (EuGH, 19.04.2018 LS 8 - CMR -), Sinn und Zweck (EuGH, 19.04.2018 LS 16 - CMR -) sowie ihrem Sinnzusammenhang (EuGH, 19.04.2018 LS 8, 18 - CMR -) auszulegen und das Auslegungsergebnis an dem Ziel der RiLi 86/653/EWG (EuGH, 19.04.2018 LS 8, 25 - CMR -) zu messen. So hat der EuGH herausgearbeitet, dass eine Auslegung der Bestimmung des Art. 17 86/653/EWG nicht dazu führen darf, dass dem HV damit der AA aus einem Grund, den Art. 18 RiLi 86/653/EWG nicht nennt (EuGH, 19.04.2018 LS 22, 23 - CMR -), ohne Berücksichtigung auf die Leistung des HV (EuGH, 19.04.2018 LS 14, 15, 16, 24, 31 - CMR -) oder die ihm entstandenen Kosten und Aufwendungen versagt wird (EuGH, 19.04.2018 LS 14, 15, 16, 31 - CMR -), wie dies der Fall wäre, wenn man annähme, der AA werde allein dadurch ausgeschlossen, dass der HVV für eine Probezeit geschlossen wird (EuGH, 19.04.2018 LS 30 - CMR -). Ähnlich ist der EuGH in seiner früheren Entscheidung vom 28.10.2010 (- C-203/09 - Volvo 5 -) verfahren, indem er das Erfordernis einer Regelungslücke mit Blick darauf verneint hat, dass ein Verhalten des HV, das dem U einen Grund zur Kündigung des HVV aus wichtigem Grund hätte geben können, im Rahmen der Prüfung der Billigkeit des AA berücksichtigt werden kann, wenn der U den HVV nicht wegen des schuldhaften Verhaltens des HV außerordentlich gekündigt hat (LS 14).

2.5 Die Frage, ob im Einzelfall eine Ausnahmevorschrift analog anzuwenden ist, hängt von weiteren Voraussetzungen ab (BVerfG, 14.02.1978 - 2 BvR 406/77 - BVerfGE 47, 239, 250 f. = Juris Tz. 44 = DFR Tz. 48). Dies sind die Regelungslücke und die Wertungsgleichheit oder Vergleichbarkeit von ungeregeltem und geregeltem Sachverhalt (vgl. dazu im Einzelnen Reimer, Juristische Methodenlehre 2016, Rzz. 562 ff.; Wienbracke, Juristische Methodenlehre 2013 Rzz. 248 ff.; Möllers, Juristische Methodenlehre, 2.A., § 6 Rzz. 105 ff.). Erste und unabdingbare Voraussetzung der analogen Anwendung einer Norm (BFH, 24.01.1974 LS 21) ist eine planwidrige Unvollständigkeit des Gesetzes (OGH, 17.12.2002 LS 9). Sind Anhaltspunkte für eine planwidrige Gesetzeslücke nicht ersichtlich, kommt eine analoge Anwendung nicht in Betracht (BGH, 10.05.2012 LS 10). Als logisch-teleologisches Schlussverfahren stellt die Analogie nicht nur ein Mittel zur Ausfüllung von Gesetzeslücken dar, sondern dient auch bereits ihrer Feststellung (LS 26). Die planwidrige Unvollständigkeit des Gesetzes lässt sich mit Hilfe des Gleichheitssatzes ermitteln (LS 27). Für den zur Ermittlung der Unvollständigkeit des Gesetzes mit Hilfe des Gleichheitssatzes erforderlichen Vergleich ist auf die Wertungen des Gesetzes, also die ratio legis zurückzugreifen (LS 28).

2.6 Unzulässig wäre es nur, die engere Regel zu einer allgemeinen zu erheben und so die Ausnahme zur Regel zu verkehren. Dies ist jedoch nicht der Fall, wenn einem Sondertatbestand ein zweiter rechtsähnlichen Sondertatbestand gleichgestellt wird (BFH, 24.01.1974 LS 46). Deshalb kommt der Vergleichbarkeit der Tatbestände besondere Bedeutung zu. Dies setzt zunächst voraus, dass Sinn und Zweck der Ausnahmeregelung ausgeleuchtet werden.

2.7 Der Ausschluss des AA für den Fall der Eigenkündigung des HV ist erst mit dem zweiten Referentenentwurf im März 1952 in den Regelungsplan des Gesetzgebers aufgenommen worden (Schmidt, Die Reform des Rechts der Handelsvertreter 1995, S. 355). Dabei lehnte die Industrie die Vorschrift des § 89 b HGB in der Abschlussbesprechung der Ministerialbeamten, Sachverständigen und Interessengruppen am 7. April 1952 (Schmidt, Die Reform des Rechts der Handelsvertreter 1995, S. 359) ab und ließ unverhohlen erkennen, sich künftig Angestellter bedienen zu müssen (Schmidt, Die Reform des Rechts der Handelsvertreter 1995, S. 364). Auf der anderen Seite wurde die Änderung der Vorschrift mit dem zweiten Entwurf aus Kreisen der HV als "unerfreuliches Industriediktat" bezeichnet (Schmidt, Die Reform des Rechts der Handelsvertreter 1995, S. 364). Tragend waren nach der Entstehungsgeschichte zwei Erwägungen des Gesetzgebers. Den Ausschlussgrund der Eigenkündigung rechtfertigte der Gesetzgeber in der amtlichen Begründung damit, dass sich der HV bei der von ihm ohne begründeten Anlass ausgesprochenen Kündigung die Beendigung des HVV selbst zuzuschreiben habe (BT-Drs. I/3856, S. 37). Nicht zu übersehen war jedoch, dass eine Ausgestaltung des AA, die von der Industrie abgelehnt wird, Folgen für die Akzeptanz der Betrauung von HV generell haben wird. Deshalb suchte der Gesetzgeber nicht nur anlässlich der Ausgestaltung des Reformentwurfs im Jahre 1953 eine Kompromisslösung, sondern er zeigte noch Jahre später, dass ihm sehr darum gelegen war, die Akzeptanz der Grundkonzeption der Vorschrift des § 89 b HGB für U zu erhalten. Dies zeigt der Umstand, dass das Bundesministerium für Justiz noch im Jahre 1973/74 eine Umfrage bei den Verbänden der U und der HV durchgeführt hat, ob die Grundkonzeption der Regelung des § 89 b HGB von den betroffenen Kreisen überwiegend akzeptiert wird (vgl. BT-Drs. I/3918, S. 7). Aus diesem Grunde kann man davon ausgehen, dass der Ausschlusstatbestand eine Kompromisslösung darstellt, die dazu diente, die Akzeptanz der Handelsvertretertätigkeit für die U aufrecht zu erhalten (so auch BVerfG, 22.08.1995 LS 4 m.w.N.). Dies ist der Fall, weil der Ausschlusstatbestand es dem U ermöglicht, die Risiken einer Zusammenarbeit mit HV zumindest dahingehend kalkulieren zu können, dass der HV ihm nicht zu einer ihm beliebigen Zeit ohne begründeten Anlass die Zusammenarbeit kündigt und einen AA geltend macht. Denn beides wäre für den U fatal. Er muss den AA zahlen, verliert die Vertriebskraft des HV und muss besorgen, dass der HV zu ihm in Wettbewerb tritt.

2.8 In systematischer Hinsicht ist zu berücksichtigen, dass § 89 b Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 HGB erfordert, das die Zahlung eines Ausgleichs unter Berücksichtigung aller Umstände der Billigkeit entsprechen muss. Die danach gebotene Billigkeitsprüfung kann dazu führen, dass der vollständig ausgeschlossen ist (vgl. BGH, 16.03.1972 LS 4 m.w.N.). Diese Möglichkeit der Billigkeitsreduzierung auf Null zeigt, dass das allgemeine Billigkeitserfordernis im Verhältnis zu den speziell normierten Ausschlusstatbeständen eine Auffangregelung darstellt. Diese eröffnet dem Gericht jedoch einen weiten Beurteilungsspielraum und gebietet daher keineswegs zwingend, dass die allgemeine Billigkeitsprüfung auch dann, wenn an sich ein Ausschlusstatbestand gegeben wäre, zwingend zu dem Ergebnis gelangt, dass der AA ausgeschlossen ist (BGH, 29.04.2009 LS 18 m.w.N.). Maßgeblich hierfür ist der Umstand, dass im Rahmen der Billigkeitsprüfung Umstände des Einzelfalls gegeneinander abzuwägen sind, wenn den anspruchsmindernden Aspekten auch anspruchserhaltende Gesichtspunkte gegenübersehen, so dass im Einzelfall Wenn mehrere Umstände gegeneinander abzuwägen sind, wie dies nach § 89 b Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 HGB zu geschehen hat, so können auch die Gesichtspunkte, die für einen möglichst hohen Ausgleich sprechen, im Einzelfall ein Überwiegen der anspruchserhaltenden Umstände dazu führt, dass dem HV ein AA gleichwohl zuerkannt wird, und zwar bis hinaus zur Erreichung des höchst zulässige Maßes (BGH, 21.11.1960 LS 16 m.w.N.). Der Ausschlusstatbestand des § 89 b Abs. 3 HGB übernimmt daher die Funktion einer Billigkeitsschranke. Er hat einen typisierten Billigkeitsgesichtspunkt i.S. des § 89 b Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 HGB zum Gegenstand, der den AA kraft Gesetzes und von vornherein nicht zur Entstehung gelangen lässt (Staub/Brüggemann, HGB, 4.A., § 89 b Rz. 92 HGB), ohne dass für eine Abwägung mit ausgleichserhaltenden Aspekten Raum wäre.

2.9 Der Ausschluss des AA für den Fall der Eigenkündigung ist darüber hinaus im Kontext der auf die Wahrung der Interessen des U gerichteten Tätigkeit des HV zu sehen. Zwar findet die nach § 86 Abs. 4 HGB zwingende ausgestaltete Pflicht des HV i.S. von § 86 Abs. 1, 2. HS HGB, bei seiner Bemühung um die Vermittlung oder den Abschluss von Geschäften das Interesse des U wahrzunehmen, ihr Ende mit der Beendigung des HVV. Gleichwohl wäre es mit einer auf die Interessen des U ausgerichteten Tätigkeit unvereinbar, wenn dem HV die Möglichkeit gegeben wäre, jederzeit den Wert des von ihm aufgebauten Kundenstamms zu lukrieren, in dem er sich einen AA auszahlen lässt. Deshalb soll der Ausschlusstatbestand auch dazu dienen, das Interesse des HV daran wach zu halten, die von ihm aufgebauten Kundenverbindungen im Interesse des U weiter zu nutzen. Der Ausschlusstatbestand sichert damit einen Vorrang der Nutzung des Geschäftsverbindungen mit den Kunden im Rahmen des bestehenden HVV, indem er dem HV den AA für die von ihm geschaffenen oder intensivierten Kundenverbindungen für den Fall einer nicht ausgleichserhaltend qualifizierten Eigenkündigung versagt. Der HV bleibt zwar darin frei, den HVV zu beenden und nachvertraglich in Wettbewerb zum HV zu treten. Er kann diese Entscheidung aber nach dem gesetzlichen Leitbild nur um den Preis des Ausschlusses eines AA umsetzen. In diesem Sinne sanktioniert das Gesetz den Wunsch des HV, sich beruflich zu verändern mit dem Ausschluss des AA (vgl. Saenger/Schulze/Ball, Der Ausgleichsanspruch des Handelsvertreters 2000, S. 29).

2.10 Sinn und Zweck des Ausschlusstatbestandes der Eigenkündigung ist es daher einerseits, den Vorrang der Nutzung der Kundenverbindungen im Rahmen des bestehenden HVV zu sichern und so die Dispositionsfreiheit des U zu schützen. Außerdem verlangt der Ausschlusstatbestand wegen seiner Funktion als Billigkeitsschranke das Vorliegen einer Sachlage, bei der für die Abwägung verschiedener Billigkeitsgründe von vornherein kein Raum ist, so dass die Zuerkennung auch nur irgendeines Anspruchs ausgeschlossen ist.

zu LS 2a vgl. BGH, 28.02.2007 LS 9, 24; OLG Köln, 05.05.2006 LS 42 m.w.N.;

zu LS 3 vgl. LG Karlsruhe, 16.05.1991 LS 2; Baumbach/Duden, HGB, 18.A., Anm. 2 A zu § 89 b HGB; Küstner, Der Ausgleichsanspruch des Handelsvertreters, 2.A., Rzz. 63, 81, 301; Eberstein, BB 64, 271, 274, Schuler, JP 57, 44, 45;

zu LS 3a vgl. BGH, 05.11.2020 LS 29; 28.02.2007 LS 17;

zu LS 3b vgl. BGH, 06.02.1964 LS 2; OLG München, 26.10.2017 LS 12; Staub/Emde, HGB, 5.A., § 89 Rz. 47; Baumbach/Hopt, HGB, 40.A., § 89 Rz. 15; Schröder, Recht der HV, 3.A., § 89 HGB Rz. 25; Staudinger, BGB, 11.A., Vorbem. zu § 620 BGB Rzz. 51, 54; vgl. auch OLG Hamburg, 04.11.1952 LS m.w.N.; vgl. aber auch OLG Hamm, 10.11.1999 LS 1; OLG München, 11.11.1998 LS 2; LG Köln, 21.01.1998 LS 2;

zu LS 3c vgl. LG Karlsruhe, 12.11.1982 LS 3, 4;

zu LS 3f vgl. Sieg, AG 64, 293, 297; Küstner, Der Ausgleichsanspruch des Handelsvertreters, 2.A., Rz. 227; Schnitzler, DB Beilage 15/65; LG Berlin, 16.09.1968 LS 7;

zu LS 3g vgl. Schnitzler, DB Beilage 15/65, S. 5; Sieg, AG 64, 293, 296, Knapp, Handelsvertretergesetz, Anm. 7 a zu § 89 b HGB; Staub/Brüggemann, HGB, Anm. 23 zu § 89 b HGB; Schröder, Recht der HV, 3.A., § 89 b Rz. 28