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BGH, 23.02.1967 - VII ZR 269/64 - (Urteil)

BGH, 23.02.1967 - VII ZR 269/64 - (Urteil)

Fundstellen

Gesetz

§ 89 b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 HGB; § 89 b Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 HGB; § 89 b Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 HGB

Stichworte

- Favorit -; Steppdecken; AA des HV; Zweck des AA; Billigkeitsreduzierung auf Null; Handeln aus gewinnsüchtigen Gründen; Vermutung für den Fortbestand der Geschäftsverbindung; nachvertragliche Umsatzentwicklung; Konkurrenztätigkeit; Wettbewerbstätigkeit; Billigkeit; Billigkeitsgesichtspunkt; nachvertraglicher Provisionsverdienst des U; nachvertraglich ausgeübter unlauterer Wettbewerb des HV

Anmerkung

Vorinstanz OLG Bamberg, 19.06.1964 - 3 U 

zu LS 2 - Anspruchsminderung auf Null - vgl. BGH, 16.03.1972 LS 4 m.w.N.;  

zu LS 4 vgl. BGH, 26.11.1976 LS 3 m.w.N.;

Die Auffassung des LG Würzburg (14.07.1975 LS 16), nach der sich der Grundsatz, dass die Zuerkennung des AA der Billigkeit entspricht, wenn die übrigen Voraussetzungen der Norm des § 89 b Abs. 1 HGB gegeben sind, bereits aus dem Wortlaut der Norm ergeben soll, trifft demgegenüber nicht zu (so auch OLG München, 09.07.1964 LS 5 - Allianz 1 -). Anhaltspunkte für eine Umkehrung der Darlegungs- und Beweislast lassen sich dem Wortlaut nicht entnehmen.

zu LS 5 vgl. Schröder, Recht der Handelsvertreter, 5.A., § 89 b HGB Rz. 17;

zu LS 6 vgl. auch OLG Köln, 21.09.2001 LS 1 m.w.N.; OLG Nürnberg, 03.11.1982 LS 7 m.w.N.;

zu LS 13 vgl. BGH 17.10.1984 LS 3 m.w.N.;

zu LS 16 zur Frage der Berücksichtigung einer nachvertraglichen Umsatzentwicklung bei der Feststellung der Vorteile und Verluste vgl. BGH, 03.06.1971 LS 7 m.w.N.