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OLG Oldenburg, 24.07.2012 - 13 U 118/11 - (Urteil)

OLG Oldenburg, 24.07.2012 - 13 U 118/11 - (Urteil)
ECLI
ECLI:DE:OLGOL:2012:0724.13U118.11.0A
Gesetz
§ 89 Abs. 2 Satz 1, 2. HS HGB; § 89 HGB; § 89 a HGB; § 134 BGB; Art. 12 GG; § 280 BGB
Stichworte
Kündigungserschwernis; Umfang des Auskunftsanspruchs des U wegen vertragswidriger Wettbewerbstätigkeit des VV; Auskunftsanspruch; Kontaktdaten von Kunden; Name; Anschrift; Kundenanschrift; Wirtschaftsprüfervorbehalt; Konkurrenztätigkeit; Schadensersatz unechter Hauptvertreter; Kausalität; Kausalzusammenhang; Gruppenumsatz nur zugeordneter Untervermittler kein adäquat kausaler Schaden
Anmerkung


n.rkr.; Revisionsentscheidung BGH, 26.09.2013 - VII ZR 227/12 -; Vorinstanz LG Osnabrück, 07.10.2011 - 13 O 127/11 -; im Hinblick auf die Entscheidung über den Auskunftsanspruch hat der Senat die Revision wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Frage des Umfangs der Auskunftspflicht eines VV gegenüber dem U bei Wettbewerbsverstößen - insbesondere unter Berücksichtigung der Entscheidung des BGH v. 10.02.2010 (- VIII ZR 53/09 - NJW 10, 2509) - zugelassen;

zu LS 6 vgl. OLG Köln, 13.05.2016 LS 19 m.w.N.;

zu LS
7 - Kündigungserschwernis - vgl. KG, 26.06.1997 LS 6 m.w.N. - DVAG 4 -; OLG Hamburg, 17.03.2000 - LS 6 m.w.N. (mit Übersicht zu den Fallgruppen einer Kündigungserschwerung); vgl. ferner OLG München, 09.03.2017 LS 5 m.w.N., 11 - SDK 2 -;

zu LS 10 vgl. dagegen bejahend ab einer Größenordnung von rund 30.000,-- Euro, OLG Oldenburg, 26.11.2013 LS 8 - FVB 4 -; LG Osnabrück, 25.05.2007 LS 5 - Arminia -, verneinend LG Kassel, 29.07.2014 LS 7; - bloße Anschubfinanzierung keine unzulässige Kündigungserschwernis - vgl. OLG Frankfurt/Main, 01.06.2012 LS 8 m.w.N.;

zu LS
11 vgl. Musielak/Voit/Ball, ZPO, 14.A., § 520 Rz. 32;

zu LS 13 vgl. Baumbach/Hopt, HGB, 39.A., § 86 Rz. 28;

zu LS 16 vgl. Baumbach/Hopt, HGB, 39.A., § 86 Rz. 32;

zu LS 23 vgl. aber OLG Stuttgart, 29.10.1986 LS 4 lit. c (Kundennamen geschuldet);

zu LS 24 vgl. Palandt/Grüneberg, BGB, 71.A., § 259 Rz. 13;

zu LS 27 vgl. Schönke/Schröder/Eisele, StGB, 30.A., § 203 Rz. 21;

zu LS 29 Im Streitfall hatte der U beantragt, festzustellen, dass der HV zur Zahlung von Zinsen auf die vom U eingezahlten Gerichtskosten (Gebühren und Auslagen) in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem Zeitpunkt der Einzahlung der Gerichtskosten bei der Gerichtskasse bis zum Tag des Eingangs des Kostenfestsetzungsantrags bei Gericht nach Maßgabe der ausgeurteilten Kostenquote verpflichtet ist.