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LG Saarbrücken, 13.09.2000 - 7I O 135/99 - (Urteil)

LG Saarbrücken, 13.09.2000 - 7I O 135/99 - (Urteil)

Fundstellen

EversOK*

Gesetz

§ 89 b HGB; § 89 b Abs. 1 Nr. 3 HGB; § 89 b Abs. 4 HGB; § 352 HGB; § 353 HGB; § 92 HGB; § 9 AGBG

Stichworte

- General Accident 3 -; AA des VV; Anrechenbarkeit der Altersversorgung auf den AA; Fälligkeitsdifferenz von 17,5 Jahren

Anmerkung

zu LS 2 - Grundsätze der Anrechenbarkeit bei Fälligkeitsdifferenz - vgl. OLG Düsseldorf, 22.12.1995 LS 6 m.w.N.;

zu LS 3 vgl. OLG Köln, 19.09.1996 LS 4; 5; Anm.23.1 zu LG München I, 10.08.2000 - Allianz 5 -; Löwe/Schneider, ZIP 03, 1129, 1135; vgl. auch Evers/Kiene, ZfV 01, 585, 587 = Sonderdruck, S. 4;

zu LS 6 vgl. die Anm. 1.1.1 zu BGH, 17.11.1983 - Allianz 2 -;

zu LS 8 vgl. Ziffer V.1. der Grundsätze Sach hat den nachstehenden Wortlaut:

V. Berücksichtigung einer Alters- und Hinterbliebenenversorgung
1. Da nach Auffassung der Beteiligten ein Ausgleichsanspruch aus Billigkeitsgründen (§ 89 b Abs. 1 Ziff. 3 HGB) insoweit nicht entsteht, wie der Vertreter Leistungen aus einer durch Beiträge des Versicherungsunternehmens aufgebauten Alters- und Hinterbliebenenversorgung erhalten oder zu erwarten hat, ist von der nach I. und II. errechneten Höhe des Ausgleichsanspruchs bei einer Rentenversicherung der kapitalisierte Barwert der Rente der Anspruchsberechtigten, bei einer Kapitalversorgung deren Kapitalwert und bei fixierten Provisionsrenten (früher auch als Nachinkassoprovisionen oder Nachprovisionen bezeichnet) der kapitalisierte Barwert der zugesagten Provisionsrenten abzuziehen.