EversOK

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Yener Coombs

Marketing & PR

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Y.Coombs@evers-vertriebsrecht.de

www.evers-vertriebsrecht.de


Informationen zum EversOK

EversOK fasst die vertriebsrechtliche Entscheidungspraxis für den deutschsprachigen Raum aus über 8.800 Entscheidungen zu einem in dieser Form einzigartigen Werk zusammen.

Das Werk ist als digitales Erstzugriffsmedium entwickelt worden. Die Entscheidungen werden jeweils in amtlichen und redaktionellen Leitsätzen zusammengefasst. Weiterführende Rechtsprechungs- und Literaturverweise ergänzen die Leitsätze ebenso wie Kommentierungen. So gibt das Werk einen schnellstmöglichen Überblick über Rechtsfragen zum Vertriebsrecht und versetzt den Anwender in die Lage, eine fundierte Lösung zu finden und ggf. einen qualifizierten Rechtsrat zu erteilen.

Die weiterführenden Hinweise auf Parallelfundstellen, Volltexte der Entscheidungen, Kommentare oder Zeitschriftenartikel werden verlinkt, sofern Fundstellen online verfügbar sind. Besonderes Augenmerk legt EversOK auf die Abbildung von Fundstellen, die kostenfrei zugänglich sind. So kann der Anwender per Mausklick in online verfügbare Volltexte, Kommentierungen, Monographien, Entscheidungsbesprechungen oder Aufsätze wechseln. Das Werk verschafft dem Anwender daher den Zugang zu weiterführenden Fundstellen und spart ihm wertvolle Zeit für die Suche in allgemein ausgerichteten Datenbanken oder verschiedenen Kommentaren. Kein anderes online-Medium verschafft dem Anwender einen so umfassenden Überblick über alle verfügbaren Fundstellen zu einer Entscheidung. So wird der Suchaufwand in anderen Rechtsprechungsdatenbanken auf ein Minimum reduziert.

Die Dokumente sind jeweils so aufgebaut, dass sie den Anwender nach den entsprechenden bibliografischen Angaben zum Spruchkörper und zur Entscheidung über Parallelfundstellen informiert, die die Entscheidungen wiedergeben. So kann der Anwender eine Entscheidung auch dann finden, wenn ihm lediglich die Fundstelle bekannt ist, also etwa „RVR 73, 54“, ohne dass er über nähere Informationen zu Spruchkörper, Aktenzeichen oder Entscheidungsdatum verfügt.

Viele der Entscheidungen sind mit dem Namen einer der Streitparteien benannt. So hat der Anwender die Möglichkeit, Entscheidungen gezielt zu recherchieren, die bestimmte Unternehmen betreffen, sei es „ Allianz “, „ Barbour “, „ Citroën “, „ Dumrath & Fassnacht “, „ DVAG “, „ Eismann “, „ McDonald’s “, „ Shell “, „ Tchibo “, „ Vodafone “, „ Vorwerk “ oder „ Yves Rocher “ Dort wo Namen der Parteien nicht mitgeteilt oder bekannt waren, werden die Entscheidungen nach dem jeweiligen Vertriebsbereich benannt, etwa „italienische, österreichische und spanische Weine“, „Genussmittel“; „Futterkalk“, „Düngemittel“, „Modeartikel“;“ Damenoberbekleidung und Accessoires“ oder „Gruppen-Sterbegeldversicherung”.

Das Vertriebsrecht ist durch Grundsätze geprägt, die in der Spruchpraxis der Gerichte entwickelt worden sind. Diese Rechtsprechungsgrundsätze sind nur schwer überschaubar. Zudem sind sie ihrer fehlenden ausreichenden dogmatischen Untermauerung wegen Ergebnisse zumeist topischer Rechtsfindung. Dies stellt Rechtsanwender nicht selten vor schwierige Fragen. Deshalb sieht es das Werk als eine besondere Aufgabe an, die Entwicklung der Rechtsprechung durch eine Vielzahl von Kommentierungen zu den einzelnen Leitsätzen kritisch zu begleiten und insbesondere auf mangelnde dogmatische Untermauerung von Rechtsprechungsgrundsätzen hinzuweisen.

Besonderen Wert legt das Werk auf die Dokumentation instanzgerichtlicher und vielfach anderweitig nicht veröffentlichter Entscheidungen. Gerade im Vertriebsrecht ist es so, dass viele Entscheidungen über die erste oder die Berufungsinstanz nicht hinausgehen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die instanzgerichtlichen Entscheidungen durchweg von geringerer Qualität sind. Vielfach enthalten sie Lösungsansätze, die für die Fallbearbeitung von Wert sein können. EversOK gibt dem Anwender auch einen Überblick über die Spruchpraxis bestimmter Gerichtsbezirke. Diesen Vorteil wissen besonders Praktiker zu schätzen.

Die Entwicklung von EversOK schaut inzwischen auf mehr als 20 Jahre zurück. Wie so häufig, ist die Entstehung des online-Rechtsprechungs-Kommentars einem Zufall zu verdanken. Als der Herausgeber in die Kanzlei Küstner, von Manteuffel in Göttingen eingetreten ist, musste er feststellen, dass die handschriftlichen Karteikarten, die Wolfram Küstner für die Bearbeitung des Handbuchs zum gesamten Außendienstrecht angelegt hatte, kaum leserlich waren. Deshalb suchte er nach einer Datenbanklösung, mit der die Karteikarten aufgenommen und gepflegt werden können. Die Wahl fiel auf die seinerzeit noch MS-DOS basierte textorientierte Datenbank von North American Software, die unter der Bezeichnung AskSam bekannt geworden ist.

Bei der Erfassung und Bearbeitung der Karteikarten orientierte sich der Herausgeber zunächst an dem Vorbild der zuvor von ihm im Rewi Institut für rechtswissenschaftliche & betriebswirtschaftliche Information mit bearbeiteten „Leitsatzkartei“. Dabei handelte es sich um eine modifizierte Fassung der bekannten NJW-Leitsatzkartei. Das Werk sollte ebenso wie diese den Zugang zu Rechtsprechung und Literatur ermöglichen, allerdings in digitaler Form. Deshalb hat der Herausgeber das ihm seinerzeit von Reinhold Trinkner vom Verlag Recht & Wirtschaft unterbreitete Angebot abgelehnt, die EversOK in Karteikartenform zu veröffentlichen.

Im Zuge der fortschreitenden Entwicklung der kanzleiintern verwendeten digitalen Leitsatzkartei stellte sich heraus, dass amtliche Leitsätze einerseits kaum geeignet waren, den vielfach diversifizierten Regelungsgehalt einzelner gerichtlicher Entscheidung abschließend zu erfassen. Darüber hinaus erweiterte sich die Verwendung der Datenbank zu einer Unterstützung nicht nur für die Bearbeitung von Publikationen und die Erstellung rechtswissenschaftlicher Gutachten, sondern auch für die weitere anwaltliche Praxis, und zwar sowohl in forensischen Mandaten als auch auf dem Gebiet der anwaltlichen Beratung. Mit der vollständigen Auswertung der Entscheidungen einher gingen immer umfassendere Rechtssprechungs- und Literaturverweise. Es folgte die Anlage von Hauptfundstellen, die einen Überblick über den Meinungsstand geben.

Zur Vereinfachung der Handhabung wurden die Fundstellen innerhalb des Werkes miteinander verlinkt. Im Zuge der weiteren Entwicklung sind aus bloßen weiterführenden Rechtsprechungs- und Literaturhinweisen umfassende Kommentierungen geworden, die die Regelungsgehalte der Leitsätze kritisch reflektieren.

Das Werk legt höchsten Wert auf die Authentizität der Leitsätze. Soweit die Entscheidung nicht aus dem Gesamtzusammenhang erkennen lässt, dass dem Leitsatz nur ein bestimmter Sinn beigemessen werden kann, sind auch mehrdeutige Leitsätze entstanden. Um den Anwender in die Lage zu versetzen, zu überprüfen, ob die Leitsätze den Regelungsgehalt der Entscheidung erfassen, sind in die Leitsätze in eckigen Klammern die jeweiligen Textziffern der Entscheidung eingearbeitet worden. Dabei wird stets auf Textziffern von Juris verwiesen, sofern die Entscheidung im Volltext über Juris verfügbar ist.

Heute arbeiten auch die erfahrenen angestellten Berufsträger der Kanzlei Evers, Frau Britta Oberst sowie die Herren Sascha Alexander Stallbaum und Dr. Friedemann Utz an der Verleitsatzung von Entscheidungen. Der oder die Verfasser der Leitsätze sind jeweils den redaktionellen Leitsätzen vorangestellt.


Bremen im Januar 2020

Jürgen Evers